Allgemeine Geschäftsbedingungen
Suyay Antonio Bischkopf Bernal, Bischkopf, Espenweg 23, 29640 Schneverdingen (nachfolgend „Anbieter“)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Erstellung von Websites sowie über laufende Betreuungs- und Hostingleistungen.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Kostenlose Vorschau
(1) Der Anbieter kann dem Kunden vor Vertragsschluss eine kostenlose Vorschau einer möglichen Website zur Verfügung stellen. Die Vorschau ist unverbindlich und begründet keine Zahlungspflicht.
(2) Alle Rechte an der Vorschau verbleiben beim Anbieter. Eine Nutzung, Veröffentlichung oder Weitergabe durch den Kunden ist ohne Vertragsschluss nicht gestattet.
(3) Vorschauen werden unter einer nicht öffentlich auffindbaren Adresse bereitgestellt und nach spätestens 60 Tagen gelöscht, sofern kein Vertrag zustande kommt.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kommt durch die Annahme eines schriftlichen Angebots des Anbieters zustande. Die Annahme kann schriftlich, per E-Mail oder durch Leistung der Anzahlung erfolgen.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Zusätzliche Leistungen werden gesondert vereinbart und vergütet.
§ 4 Website-Erstellung
(1) Die Erstellung der Website ist eine Werkleistung im Sinne der §§ 631 ff. BGB.
(2) Im Festpreis sind bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten. Darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach Aufwand berechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Der Anbieter ist in der Wahl der technischen Mittel frei, solange das vereinbarte Ergebnis erreicht wird.
§ 5 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde stellt alle für die Umsetzung erforderlichen Inhalte (insbesondere Texte, Bilder, Logos, Kontaktdaten und Angaben für das Impressum) innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss bereit.
(2) Stellt der Kunde die Inhalte nicht fristgerecht bereit, ist der Anbieter berechtigt, die Website mit den ihm vorliegenden Inhalten, öffentlich verfügbaren Angaben des Kunden sowie lizenzierten Stockfotos fertigzustellen und zur Abnahme vorzulegen. Nachträgliche Ergänzungen sind im Rahmen der Betreuung möglich.
(3) Der Kunde ist für die Richtigkeit seiner Angaben verantwortlich, insbesondere für Impressum und Unternehmensdaten.
§ 6 Inhalte und Rechte des Kunden
(1) Der Kunde versichert, dass er an allen von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt und diese keine Rechte Dritter verletzen.
(2) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
§ 7 Abnahme
(1) Nach Fertigstellung legt der Anbieter dem Kunden die Website zur Abnahme vor. Der Kunde prüft sie innerhalb von 7 Tagen.
(2) Die Website gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines wesentlichen Mangels die Abnahme verweigert, oder wenn er die Website freigibt bzw. online nutzt.
(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; sie werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.
§ 8 Vergütung und Zahlung
(1) Für die Website-Erstellung gilt der im Angebot genannte Festpreis. 50 % sind bei Vertragsschluss als Anzahlung fällig, die restlichen 50 % nach Abnahme.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(3) Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen nach vorheriger Ankündigung bis zum Zahlungseingang zurückzuhalten, insbesondere die Website vorübergehend offline zu nehmen.
§ 9 Betreuung und Hosting
(1) Die laufende Betreuung umfasst – soweit im Angebot nicht anders festgelegt – Hosting, technische Wartung, Sicherheitsupdates, Pflege der Rechtstexte im Rahmen der vom Kunden gelieferten Angaben sowie kleinere inhaltliche Änderungen in angemessenem Umfang.
(2) Die Betreuung ist eine Dienstleistung. Die monatliche Pauschale ist im Voraus zum Monatsersten fällig. Die Betreuung beginnt mit der Abnahme der Website.
(3) Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Danach verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail).
(4) Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit der Website an, kann jedoch eine ununterbrochene Erreichbarkeit nicht garantieren, insbesondere bei Störungen des Hosting-Anbieters, Wartungsarbeiten oder höherer Gewalt.
(5) Nach Vertragsende erhält der Kunde auf Wunsch die Dateien seiner Website zur Weiternutzung, sofern alle Rechnungen beglichen sind. Domains werden auf Wunsch an den Kunden oder einen neuen Anbieter übertragen.
§ 10 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die erstellte Website für seinen Betrieb zu nutzen.
(2) Rechte an vom Anbieter verwendeten Vorlagen, Programmcode-Bausteinen und Arbeitsmethoden verbleiben beim Anbieter und dürfen von diesem weiterverwendet werden.
(3) Für Stockfotos und Schriftarten gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Anbieter.
§ 11 Referenznennung
Der Anbieter darf die erstellte Website als Referenz nennen, auf seiner eigenen Website zeigen und im Footer der Kundenwebsite einen dezenten Hinweis „Website: Bischkopf“ mit Link anbringen. Der Kunde kann dem schriftlich widersprechen.
§ 12 Gewährleistung und Haftung
(1) Für Mängel der Website gelten die gesetzlichen Vorschriften mit der Maßgabe, dass die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme beträgt. Der Anbieter hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Der Anbieter haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden gelieferten Inhalte, für entgangene Aufträge oder für bestimmte Platzierungen in Suchmaschinen.
§ 13 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter im Rahmen von Hosting und Betreuung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Anfragen über Kontaktformulare der Kundenwebsite), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026